Werte und Normen – Realschule Niedersachsen: Kompetenzen im Überblick
Welche Kompetenzen sieht der Bildungsplan für Werte und Normen an der Schulform Realschule in Niedersachsen vor? Hier findest du die Themenbereiche und Kompetenzen (Jahrgang 5–10) auf einen Blick – und wie du daraus deinen Stoffverteilungsplan machst.
- Themenbereiche:
- 18
- Kompetenzen:
- 75
- Gültig ab:
- 2018
Aus diesen Kompetenzen deinen Stoffverteilungsplan machen? LehrerCopilot kennt diesen Bildungsplan bereits.
Kostenlos startenJahrgang 5–6
Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Wahrnehmen und Beschreiben
- Vorwissen und Gefühle zu moralischen Begebenheiten darstellen
- Assoziationen zum Themenschwerpunkt beschreiben
- Fragen und Erwartungen zum Inhalt skizzieren
Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Verstehen und Reflektieren
- Informationsquellen untersuchen
- Vorwissen zu Informationsquellen in Beziehung setzen
- Fachspezifische Grundbegriffe analysieren
- Normativen Text auf Prämissen untersuchen
- Fremdperspektiven und Gedankenexperimente
- Ethische Positionen untersuchen
- Lösungswege für moralische Probleme erläutern
Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Diskutieren und Urteilen
- Perspektiven und Erwartungshaltungen erörtern
- Lösungsstrategien bei moralischen Konflikten diskutieren
- Eigenständige Argumentationen entwickeln und prüfen
- Vorläufiges Urteil entwickeln, Folgen prüfen
- Eigenes Urteil im Diskurs darstellen
Fragen nach dem Ich › Ich und meine Beziehungen
- Merkmale von Freundschaften beschreiben
- Formen familiären Zusammenlebens skizzieren
- Formen persönlicher Beziehungen unterscheiden
- Bedeutung von Idolen und Vorbildern diskutieren
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Unterstützung, Vertrauen, Verlässlichkeit, Spaß, gemeinsame Interessen, Erlebnisse, Offenheit, Sicherheit, Loyalität, Respekt
- Kernfamilie, Patchwork-Familie, Ein-Eltern-Familie, freie Lebens- und Wohngemeinschaften, Familie mit gleichgeschlechtlichen Eltern
- beste(r) Freund(in), Sportkameradinnen und -kameraden, Spielfreundschaften, virtuelle Freundschaften, Peer-Group, Arbeitspartnerinnen und -partner, Lehrkräfte, Erwachsene als Vertrauens- und Autoritätspersonen
- Beziehungen in und zu religiösen Gemeinschaften
- Verhaltensmuster in unterschiedlichen sozialen Rollen
- Konkurrenz, Feindschaft, Bedrohung, Mobbing, Neid
- Identifikations- und Abgrenzungsangebote bezüglich verschiedener Kriterien: Schönheit, Berühmtheit, Reichtum, Erfolg, Mut, Zivilcourage, Hilfsbereitschaft, Gewaltlosigkeit
Fragen nach der Zukunft › Glück und Lebensgestaltung
- Zukunftswünsche und Kriterien glücklichen Lebens
- Zukunftswünsche von Kindern vergleichen
- Verständnis von Erfolg und Misserfolg
- Umgang mit Erfolg und Misserfolg entwickeln
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Berufswunsch, fiktiver Lebenslauf, Gesundheit, Frieden, persönliche Sicherheit
- intakte Umwelt (verantwortungsvoller Umgang mit Tieren, Wasser, Luft und Energie), Möglichkeiten zur Übernahme von Verantwortung (Schule, Freizeit, Familie und Gesellschaft)
- geschlechtsspezifische Zukunftserwartungen, Kinder im Krieg, Kinder in Armut, Kinder mit Migrationshintergrund
- mögliche Bedingungen für Erfolg und Misserfolg: Leistungsbereitschaft, Glück, eigene und fremde Erwartungshaltungen, Faulheit, Pech, überzogene Erwartungshaltung, Minderwertigkeitsgefühl, Selbstvertrauen, Motivation und Demotivation
- Trost, Lob, Anerkennung, Wertschätzung relativen Erfolgs, Inanspruchnahme fremder Hilfe, Bescheidenheit, realistische Selbsteinschätzung, Aufstiegsmöglichkeiten, Versagensängste, Förderprogramme
Fragen nach Moral und Ethik › Regeln für das Zusammenleben
- Regeln, Normen und Rituale benennen
- Werte hinter Regeln und Normen herausarbeiten
- Regeln und Rituale in Kontexten vergleichen
- Goldene Regel erläutern und anwenden
- Formen und Folgen von Regelverletzungen
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Regeln und Normen in Klasse, Familie, Freundeskreis, Verein
- Sicherheit, Verlässlichkeit, Einschränkung
- Welt ohne Regeln und Normen
- z. B. Ehrlichkeit, Höflichkeit, Achtsamkeit, Geselligkeit
- Schulregeln in verschiedenen kulturellen und historischen Kontexten
- Verhaltensregeln in verschiedenen Sportarten und Spielen
- Verhaltensweisen in religiösen Gemeinschaften
- „Goldene Regel“ im Sport, Vergleich zwischen positiver und negativer Formulierung der „Goldenen Regel“
- Prävention, Sanktion, Strafe
- Funktionen von Strafe: Abschreckung, Wiedergutmachung, Vorbeugung, Einsicht, Vergeltung
- physisches Mobbing, psychisches Mobbing, Cybermobbing
Fragen nach der Wirklichkeit › Leben in Vielfalt
- Formen der Lebensgestaltung beschreiben
- Gängige Vorurteile und Klischees benennen
- Ursachen und Folgen von Vorurteilen erläutern
- Voraussetzungen toleranten Zusammenlebens diskutieren
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- verschiedene Interessen, unterschiedliche Herkunft und Sitten, auch in der Folge von Migration
- Kleidung, Körpersprache, Mimik, Sprachstil, Umgangsformen, Temperament, auffällige Merkmale
- Vorurteile und Klischees bezogen auf Aussehen, Geschlechterrollen, Lebensalter, Religionszugehörigkeit, soziale und ethnische Herkunft
- Klischees und Stereotype in den Medien
- Unkenntnis, Desinteresse, Intoleranz, Unsicherheit, Schwarz-Weiß-Denken, Stärkung des Ich- und Wir-Gefühls, Aufbau von Feindbildern, Ausgrenzung, Diskriminierung, Konflikte, Gewalt
- Minimalkonsens grundlegender Wertvorstellungen
- Informationen über andere Religionen und Kulturen, interkulturelle Begegnungen infolge von Migration, Fluchtursachen
Fragen nach Orientierungsmöglichkeiten › Aspekte von Religionen und Weltanschauungen
- Gottesvorstellungen in Religionen herausarbeiten
- Schöpfungsmythen und Evolution vergleichen
- Religiöse Praxis im Lebensalltag vergleichen
- Funktionen der Religiosität erläutern
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- altägyptische, griechische, römische, germanische Gottheiten, Jahwe, Gott, Allah
- Göttergeschichten (z. B. ägyptische, griechische, indische Mythologien)
- naturreligiöse Schöpfungsgeschichten
- Genesis und Evolutionslehre (Schöpfungserzählungen als Glaubensaussagen, Wissenschaft als Deutungsansatz, Urknalltheorie)
- Gotteshäuser, heilige Orte, Feste und Feiern, Zeiten und Symbole, Rituale, Bräuche, Thora, Bibel, Koran, Fünf Säulen des Islam, Dekalog, zentrale religiöse Figuren (Propheten, Religionsstifter, Engel, Dämonen, Heilige etc.)
- Trost, Geborgenheit, Gemeinschaftsgefühl, ethische Orientierung, Strukturierung des Lebens, Lebenssinn, Betrachtung religiöser Phänomene aus verschiedenen Perspektiven
Jahrgang 7–8
Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Wahrnehmen und Beschreiben
- Vorwissen und Gefühle zu moralischen Begebenheiten darstellen
- Assoziationen zum Themenschwerpunkt beschreiben
- Fragen und Erwartungen zum Inhalt skizzieren
Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Verstehen und Reflektieren
- Informationsquellen untersuchen
- Vorwissen zu Informationsquellen in Beziehung setzen
- Fachspezifische Grundbegriffe analysieren
- Normativen Text auf Prämissen untersuchen
- Fremdperspektiven und Gedankenexperimente
- Ethische Positionen untersuchen
- Lösungswege für moralische Probleme erläutern
Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Diskutieren und Urteilen
- Perspektiven und Erwartungshaltungen erörtern
- Lösungsstrategien bei moralischen Konflikten diskutieren
- Eigenständige Argumentationen entwickeln und prüfen
- Vorläufiges Urteil entwickeln, Folgen prüfen
- Eigenes Urteil im Diskurs darstellen
Fragen nach dem Ich › Das Ich und seine sozialen Rollen
- Erwartungen und Verhaltensmuster in sozialen Rollen
- Erwartungen an Verwirklichung des eigenen Ichs erklären
- Positives Selbstwertgefühl untersuchen
- Optionen bei Konflikt Erwartung und Rolle entwickeln
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Gehorsam, Empathie, Pflicht, Loyalität, Respekt, Höflichkeit, Zuneigung, Liebe, Ausgrenzung, Akzeptanz, Toleranz, Verantwortung in den verschiedenen sozialen Kontexten
- soziale Rolle als Summe der von einer Person erwarteten Verhaltensweisen in jeweils spezifischen Situationen (Schule, Sportverein, Familie etc.)
- z. B. Anspruch auf Freiheiten und Eigenständigkeit, Anerkennung (in und außerhalb der Peer-Group), Erfolg, Möglichkeiten der Mitgestaltung, finanzielle Unabhängigkeit, sexuelle Selbstbestimmung
- bewusstes Wahrnehmen und Vergewisserung eigener Stärken, Selbstannahme, aktive Lebensgestaltung, Selbstwirksamkeit, Selbstsicherheit und Selbstbehauptung
- Nein-Sagen, Abgrenzung gegenüber Gruppenzwängen, Mediation, Beratungslehrkraft, Konfliktlotsen, Vertrauensperson, Aushalten des Konflikts, psychologische Hilfe
Fragen nach der Zukunft › Konstruktiver Umgang mit Krisen
- Krisensituationen und -verläufe beschreiben
- Suchtformen beschreiben
- Ursachen und Auswirkungen von Süchten erläutern
- Orientierungsmöglichkeiten beschreiben
- Umgang mit und Prävention von Krisen reflektieren
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Sucht, Misserfolg, soziale Ausgrenzung, Vereinsamung, Verlusterfahrungen, Konfrontation mit Gewalt, Tod
- Krisenverlaufsmodell
- stoffgebundene Süchte (z. B. Alkohol, Nikotin, Medikamente), Verhaltenssüchte (z. B. Online-Sucht, Kaufsucht, Spielsucht)
- Unsicherheit, Einsamkeit, Langeweile, Gruppenzwang, Neugier, persönliche Probleme
- Abhängigkeit, Isolation, gesundheitliche Schäden, Verkehrsdelikte, Beschaffungskriminalität
- Individuum in der globalisierten Welt (Unübersichtlichkeiten von Lebenswelten), Instabilität von Zukunftsentwürfen, Mobilität, Empfindung von Kontrollverlust
- Ambivalenz der technischen Möglichkeiten digitaler Medien (Social Media)
- Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls, professionelle Beratung, zwischenmenschliche Kommunikation, Stärkung sozialer Kontakte, Hobbys (z. B. Sport, Musik), gesellschaftliches Engagement (z. B. NABU, Kirche), Aufgreifen religiöser und weltanschaulicher Lebensorientierungen
Fragen nach Moral und Ethik › Liebe und Sexualität
- Begriffe zu Liebe und Sexualität erläutern
- Geschlechtsspezifische Rollenerwartungen und Konventionen
- Sexuelle Selbstbestimmung diskutieren
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Romantik, Zärtlichkeit, Libido, Leidenschaft, Sexualität, Eifersucht, Liebeskummer, platonische Liebe, Freundschaft, Nächstenliebe, Liebe zur Heimat, zur Natur, zur Kunst ...
- vermeintlich typisch männliche bzw. typisch weibliche Eigenschaften und Vorstellungen, unterschiedliche Kommunikationsformen, Rollenverhalten der Geschlechter, Vorurteile gegenüber Homosexualität
- Sexualität und Rollenklischees in den Medien
- Konventionen im historischen Vergleich
- Liebe und Sexualität im Spannungsfeld von Partnerwahl und -konstellationen, Verhältnis zum eigenen Körper, Zurschaustellung von Sexualität, Umgang mit Pornografie
- Vielfalt partnerschaftlicher und sexueller Beziehungen in der Gegenwart
- religiös geprägte Vorstellungen von Sexualität und Liebe (z. B. göttliche Liebe (Agape), Enthaltsamkeit, Keuschheit, Monogamie vs. Polygamie)
Fragen nach der Wirklichkeit › Menschenrechte und Menschenwürde
- Menschliche Grundbedürfnisse skizzieren
- Begriff der Menschenwürde herausarbeiten
- Engagement von Menschenrechtsorganisationen beschreiben
- Menschenrechtsverletzungen diskutieren
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Nahrung, soziale Fürsorge, Kleidung, Obdach, Reisefreiheit
- sog. Maslowsche Bedürfnispyramide
- Leben im Überfluss, Leben in Armut, Kinderarbeit, Kindersoldaten, Leben in Slums
- Menschenbild im Christentum, im Humanismus und in der Aufklärung
- Art. 1 GG, Beispiele der UN-Menschenrechts-Charta, UN-Charta der Kinderrechte, europäische Menschenrechts-Charta, Kairoer Menschenrechtserklärung
- UNICEF, Amnesty International, Terre des hommes, Human Rights Watch, Kirchen
- internationale Hilfsaktionen in Katastrophenfällen
- Menschenrechtsverletzungen, z. B. physische und psychische Misshandlungen, Formen von Diskriminierung (z. B. Rassismus), Mobbing, Folter, Todesstrafe
- Güterabwägung bei Produkten von Kinderarbeit
Fragen nach Orientierungsmöglichkeiten › Leben in religiös und weltanschaulich geprägten Kulturen
- Ursprung und Bedeutung von Initiationsriten
- Aspekte ethischen Handelns herausarbeiten
- Menschen- und Weltbilder auseinandersetzen
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Kommunion, Firmung, Konfirmation, Bar/Bat Mizwa, Sünnet, Jugendweihe/Jugendfeier
- Initiationsriten in Naturvölkern
- christliche Sozialethik (z. B. Caritas, Diakonisches Werk, Liebesgebot), Humanismus, Fünf-Säulen des Islam, Achtfacher Pfad, Konfuzianismus etc.
- Mensch als Ebenbild Gottes, Mensch als Teil der Schöpfung, Mensch als Produkt der Evolution, humanistisches Menschenbild, Mensch als Bedürfnis- und Triebwesen
- Welt als Schöpfung, Weltbilder in Mythen
- ptolemäisches vs. kopernikanisches Weltbild
- Welt als Produkt des Zufalls
Jahrgang 9–10
Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Wahrnehmen und Beschreiben
- Vorwissen und Gefühle zu moralischen Begebenheiten darstellen
- Assoziationen zum Themenschwerpunkt beschreiben
- Fragen und Erwartungen zum Inhalt skizzieren
Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Verstehen und Reflektieren
- Informationsquellen untersuchen
- Vorwissen zu Informationsquellen in Beziehung setzen
- Fachspezifische Grundbegriffe analysieren
- Normativen Text auf Prämissen untersuchen
- Fremdperspektiven und Gedankenexperimente
- Ethische Positionen untersuchen
- Lösungswege für moralische Probleme erläutern
Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Diskutieren und Urteilen
- Perspektiven und Erwartungshaltungen erörtern
- Lösungsstrategien bei moralischen Konflikten diskutieren
- Eigenständige Argumentationen entwickeln und prüfen
- Vorläufiges Urteil entwickeln, Folgen prüfen
- Eigenes Urteil im Diskurs darstellen
Fragen nach dem Ich › Entwicklung und Gestaltung von Identität
- Einflussfaktoren auf persönliche Entwicklung
- Sex und Gender gegenüberstellen
- Individuelle Glücksvorstellungen erörtern
- Umgang mit eigener Endlichkeit reflektieren
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Geschlecht, Herkunft, Milieu, soziale Rolle, Familie, Religion, Gruppenzugehörigkeit
- Berufswahl als Ausdruck bewusster Lebensgestaltung
- biologisches vs. kulturelles Geschlecht
- gesellschaftlich determinierte Rollenzuweisungen für Weiblichkeit und Männlichkeit
- LGBT bzw. LSBTTIQ (offizielle Abkürzungen für eine Zusammenstellung verschiedener Geschlechtsidentitäten)
- Glückskonzeptionen in Vergangenheit und Gegenwart (z. B. Stoa, Flow, Glück als aktive Sinnsetzung, Selbstwirksamkeit)
- materielles vs. immaterielles Glück
- Krankheit, Altern, Sterben, Tod
- Trauer (Phasen der Trauerbewältigung), Leiden, „carpe diem“ vs. „memento mori“
- religiöse Jenseitsvorstellungen
Fragen nach der Zukunft › Verantwortung für Natur und Umwelt
- Chancen und Gefahren im Umgang mit Natur vergleichen
- Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Ökologie
- Positionen zum Verhältnis Mensch und Umwelt
- Lösungsansätze für nachhaltigen Umweltumgang erörtern
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- Artensterben, Luftverschmutzung, langfristige Zerstörung von Naturlandschaften, Zoos, Chancen und Risiken intensiver Landwirtschaft, Klimawandel, gesundheitliche Schäden, Naturschutzgebiete, Nationalparks, Urban Gardening, Bionik, erneuerbare Energien
- Wachstum/Nachhaltigkeit, Kapitalismus, Neoliberalismus, Machtstreben, Profitstreben, Egoismus, Optimierung des Lebensstandards
- Anthropozentrismus vs. Physiozentrismus
- „Prinzip Verantwortung“
- Ökologische Landwirtschaft, angemessenes Konsumverhalten, Selbstbeschränkung, Nachhaltigkeit, Wirkungsmöglichkeiten von Tier- und Naturschutzorganisationen, Green Economy
Fragen nach Moral und Ethik › Ethische Grundlagen für Konfliktlösungen
- Formen und Ursachen von Konflikten und Gewalt
- Schwierigkeiten bei Konfliktlösung darstellen
- Ethische Konzeptionen für Konfliktlösungen
- Problemfelder zum Thema Toleranz
- Lösungsvorschläge für Konflikte diskutieren
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- verbale, nonverbale, physische, psychische Gewaltformen (z. B. Mobbing, Stalking, medial vermittelte Gewalt, Autoaggression)
- Armut, Imperialismus, Kriege, Terror, ethnische Konflikte, religiös begründete Auseinandersetzungen
- Eisbergmodell, Eskalationsstufen, mangelnde Gesprächsfähigkeit und Gesprächsbereitschaft, Egoismus
- die aristotelische Mesotes-Lehre (Wertequadrat), „Prinzip Verantwortung“ als Prävention, Mitleidsethik, Handlungsutilitarismus
- Vorstellungen von Toleranz (z. B. bei Lessing); Toleranzmodelle (z. B. bei Forst); Grenzen von Toleranz
- Sterbehilfe, Organspende, PID/PND (Präimplantations- und Pränataldiagnostik, Todesstrafe
- „Kultur des Hinsehens“, Aufmerksamkeit, Empathie, Organisation von Hilfe
- Möglichkeiten und Grenzen von Zivilcourage
- Mediationsverfahren im Rahmen fiktiver Fallbeispiele (z. B. Mobbing, Petzen, Prügelei)
- gerechter Interessenausgleich, Täter-Opfer-Ausgleich, Motivation zur Toleranz, Übernahme anderer Perspektiven
- finanzielle Diskriminierung, Korruption
Fragen nach der Wirklichkeit › Wahrheit und Wirklichkeit
- Wahrnehmen und Erkennen gegenüberstellen
- Fürwahrhalten bei Glauben, Meinen, Wissen
- Darstellung von Wirklichkeit in Medien prüfen
- Unterschiedliche Wahrheitsansprüche
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- spezifische Sinnesleistungen und Wahrnehmungsmuster bei Mensch und Tier, Sinnestäuschungen (z. B. Sternbilder, Vexierbilder, unmögliche Figuren nach Escher)
- Kriterien zur Unterscheidung von Aussagen im Bereich des Glaubens, Wissens und Meinens, ästhetische Urteile, Geschmacksurteile, emotionale Urteile, Werturteil
- subjektive Überzeugung, Plausibilität, Intersubjektivität, Objektivität, Formen der Beweisbarkeit, Evidenz
- medienspezifische Abbildungen wie Foto, Film, Video, Internet
- Manipulationsmöglichkeiten analoger und digitaler Medien
- Regeln und Beweisverfahren in der Wissenschaft
- konkurrierende Wahrheitsansprüche in den Religionen
Fragen nach Orientierungsmöglichkeiten › Deutungsmöglichkeiten und -grenzen von Religionen und Weltanschauungen
- Sinnstiftungen und Orientierungsangebote erläutern
- Grundzüge der Weltreligionen vergleichen
- Kritik an Religionen und Weltanschauungen
Orientierung, nicht verbindlich
Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb
- religiöse Sozialethiken, Friedenskonzeptionen, religiöse Regeln, Dogmen
- humanistische Lebensauffassung (z. B. Eigenverantwortlichkeit, Freiheit und Verantwortung, Vernunft, Weltlichkeit)
- weltanschauliche Deutungsmuster (z. B. Kommunismus, Sozialismus, Kommunitarismus, Liberalismus, Faschismus)
- Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, Konfuzianismus, Shintoismus (z. B. hinsichtlich Tod und Sterben, Verhältnis zu Natur und Tieren, Geschlechterrollen)
- Religionskritik, z. B. bei Marx, Nietzsche, Freud
- Kritik aus der Sicht der Naturwissenschaften
- Grenzen säkularer und ideologischer Weltdeutungen
- gesellschaftliche und gemeinschaftliche Ordnungsfunktion, Intoleranz, Verhältnis von religiösen Überzeugungen und Gewalt, Fundamentalismus
So wird daraus dein Stoffverteilungsplan
Statt den Bildungsplan für Werte und Normen (Realschule) von Hand auf das Schuljahr zu verteilen, planst du mit LehrerCopilot in drei Schritten:
- Schritt 1
Klasse und Schuljahr anlegen
Wähle Werte und Normen und deinen Jahrgang – LehrerCopilot kennt die Kompetenzen dieses Bildungsplans bereits.
- Schritt 2
Stoffverteilungsplan vorschlagen lassen
Die KI verteilt passende Einheiten über das Schuljahr, abgestimmt auf deine Stunden und Schwerpunkte.
- Schritt 3
Jede Einheit mit Kompetenzbezug
Jede Einheit zeigt, auf welche Kompetenzen sie einzahlt – mit dem vollständigen Wortlaut aus dem Bildungsplan.